Exklusiver roter Teppich

Altes Rathaus, 15.04.2012. Exklusivität hat mitunter ihren Preis: Nicht allein, dass ein Trio aus Klavier, Klarinette und Fagott kaum Auswahl an Stücken hat, um zu beweisen, dass diese Besetzung nicht nur einen intellektuellen Reiz hat. Auch an Publikum mangelt es mitunter dieser ungewöhnlichen und seltenen Kombination. Nur 25 Zuhörer fanden sich am Sonntagabend zum Konzert des Trio Pathétique im Alten Rathaus ein.

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Wenn die Königin der Nacht singt

Altes Rathaus, 15.03.2012.  Warum die Leute in Opern eigentlich immer so komisch singen, erfuhren die Mädchen und Jungen nun bei einem Konzert im Alten Rathaus. Danach erlebten sie Auszüge aus Mozarts „Zauberflöte“ – präsentiert von der Sopranistin Heide Bertram, dem Bariton Arndt Winkelmann und der Pianistin Beatrice Wuschka-Winkelmann.

Sänger, ein Orchester, eine Bühne, Scheinwerfer, Kostüme, einen Dirigenten und einen Vorhang: Was man für eine richtige Oper alles braucht, wussten die jungen Zuhörer beim Schülerkonzert am gestrigen Donnerstag im Alten Rathaus schon sehr genau. Das Orchester bestand zwar an diesem Tag nur aus einem Flügel, und an dem saß die Dirigentin. Auch der Vorhang und die Bühne fehlten. Die Mädchen und Jungen waren von der Vorstellung trotzdem restlos begeistert.

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All that's Jazz

Altes Rathaus, 07.03.2012.  Es gibt Musik für die Seele, Musik für den Bauch und Musik für den Kopf. Jazz – namentlich, wenn er aus Deutschland kommt, gilt gemeinhin als „verkopft“, „intellektuell“, „steif“. Und so wundert es kaum, dass das Kölner Ensemble „Triosence“ seine ersten großen Erfolge im Ausland feierte. In Japan etwa ist das vor zehn Jahren von Bernhard Schüler gegründete Trio schon lange kein Geheimtipp mehr.

Zu Recht, wie Schüler (Piano), Stephan Emig (Drums und Percussion) und Ingo Senst (Kontrabass) am Mittwochabend im Alten Rathaus von Schöppingen eindrucksvoll unter Beweis stellten. Das Geheimnis des Erfolgs offenbarte sich schnell: Drei erstklassige Instrumentalisten spielen Kompositionen, die nicht nur ihrem individuellen Können Rechnung tragen, sondern auch Melodien so viel Raum geben, dass selbst Nicht-Jazzkenner Zugang zu den komplexen und technisch raffinierten Arrangements finden.

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Pastor Böcker ist Ehrenmitglied im Vorstand

Altes Rathaus, 29.01.2012. Egal ob „Zauberflöte“, „Schöppinger Rock“ oder die „Reise des Brictius von Tours nach Schöppingen“ – der Freundeskreis Schöppinger Konzerte setzt auf besondere Musikerlebnisse.

Bei der Generalversammlung des Freundeskreises Schöppinger Konzerte ist Pastor em. Wolfgang Böcker am Sonntag eine besondere Ehre zuteil geworden: Böcker, Mitinitiator der Schöppinger Kirchenkonzerte und tragende Säule des Freundeskreises, wurde auf Anregung der Ersten Vorsitzenden, Maria Niehoff, einstimmig (natürlich mit seiner Enthaltung) als Ehrenmitglied in den Vorstand gewählt. Pastor Böcker dankte für diese Auszeichnung und betonte die wichtige Zusammenarbeit mit dem ebenfalls anwesenden Dr. Claus Urban, der ebenfalls Ehrenmitglied des Vorstands ist.

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Passionskonzert mit fünf Solisten

St. Brictius, 25.03.2012. Am Passionssonntag werden traditionell die Kruzifixe und Kreuze in den Kirchen mit violetten Tüchern verhüllt. Vielerorts finden jetzt auch geistliche Konzerte mit Musik zur vorösterlichen Zeit statt. Auch in der Brictiuskirche war das am Sonntag der Fall.

Eine beeindruckende musikalische Einstimmung auf die kommenden zwei Wochen erhielten die Zuhörer in diesem etwa einstündigen Konzert. Neben Werken von Johann Sebastian Bach, G. F. Händel, Heinrich Schütz und J. M. Haydn erklangen auch Lieder von W. Boyce. G. B. Pergolsi und J. Reynolds.

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Mal schmetternd, mal zärtlich

Altes Rathaus, 29.01.2012. Es gibt Dinge, die spannender sind, als sie sich zunächst anhören. Der Auftritt von David Steffens und Christopher White etwa, die am Sonntag Goethe sangen und rezitierten.  Na ja. „Johann Wolfgang von Goethe: gesungen und rezitiert.“ Es gibt Dinge, die hören sich spannender an. Doch das Ergebnis war beeindruckend. David Steffens und Christopher White brillierten am vergangenen Sonntag im Alten Rathaus beim Lied- und Lyrikabend.  Der altehrwürdige Saal gab der Veranstaltung den passenden Rahmen. In einem modernen Ambiente hätte das Thema vermutlich nicht so gewirkt. Der große deutsche Dichterfürst und Kompositionen von Robert Schumann, Franz Schubert, Hugo Wolf und Arnold Schönberg. Passt das? Es passt. Und eigentlich ist es auch irgendwie ein Muss.

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Instrumental gejodelt - Kirchenkonzert zum neuen Jahr

St. Brictius, 1.1.2012. Bei der Trompete sehen viele vor ihrem geistigen Auge einen in blauer Uniform auf seinem Pferd sitzenden Reiter, der zum brachialen Angriff auf die feindlichen Truppen bläst. Ein vom Kinofilm übertragenes Sinnbild nicht nur zu Zeiten des Wilden Westens. Dass es sich bei der Trompete aber vorrangig um ein feingliedriges Instrument handelt, das absoluten Hörgenuss ermöglicht, demonstrierten Professor Peter Mönkediek und Peter Roth eindrucksvoll beim Neujahrskonzert in der Brictiuskirche. Unterstützt wurden die beiden an der Orgel von Markus Lehnert.


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